Weihnachtszeit = Reflexionszeit

Wie auch Erwachsene vom Weihnachtsmann profitieren können

In der Agilen Welt gehören Retrospektiven zum Standard. Zu jedem Sprintende überprüft das Team, wie gut die Zusammenarbeit lief und was noch verbessert werden kann. Was für ein Team gut ist, kann auch für eine Einzelperson hilfreich sein. Der Fokus verschiebt sich, denn es geht nicht um die Zusammenarbeit in einem bestehenden Team, sondern um die Interaktionen einer Einzelperson mit den verschiedensten Personen in ihrem Umfeld. Wir haben dafür eine Weihnachts-Retro vorbereitet, die jeder für sich selbst durchführen kann. Auch wir von Apiarista werden diese Retro für unseren persönlichen Jahresrückblick nutzen.

Als Check-In steht die Frage im Raum, wie reich man sich beschenkt fühlt. Es lohnt sich, hier einen kurzen Moment innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Was ergibt sich, wenn man einzelne Hoch’s und Tief’s summiert? Wie sieht die Bilanz aus?

Anschließend geht es weiter mit der Betrachtung der Geschenke des vergangenen Jahres. Dabei werden verschiedene Perspektiven eingenommen. Welche Geschenke haben wir erhalten? Wofür sind wir dankbar? Anhand der Monate oder auch von besonderen Ereignissen im Laufe des Jahres lässt sich das Jahr am besten durchgehen.

Es geht weiter mit der Frage, welches Geschenk gefehlt hat, was man sich noch gewünscht hätte. Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten. Die wenigsten schreiben einen Wunschzettel für das Jahr, den sie im Nachhinein abhaken können. Somit gilt es, den Blick etwas weiter schweifen zu lassen. Welche Ziele hat man sich vorgenommen und welche Unterstützung hat man auf dem Weg erhalten. Welches Geschenk hätte einen besser vorankommen lassen, dass man jedoch nicht erhalten hat?

Nicht alle Geschenke gefallen den Beschenkten und wahrscheinlich gibt es in jedem Jahr ein paar – hoffentlich wenige – Geschenke, die man lieber nicht geöffnet hätte. Was ist also nicht so gut gelaufen? Worauf wäre man besser nicht eingegangen? Welches Wegstück wäre man lieber nicht gegangen?

Und schließlich geht es nicht nur darum, welche Geschenke man erhalten, sondern auch, welche Geschenke man selbst überreicht hat. Wen hat man beschenkt? Was hat man wem geschenkt und wie hat die beschenkte Person reagiert?

Das alles zusammengenommen bildet die Basis für die Reflexion des Jahres. Welche Erkenntnisse wurden gewonnen? Was hat man gelernt? Was lief gut und was nicht so gut? Und daraus die Ableitung, was möchte man im nächsten Jahr verändern? Welche Ziele nimmt man sich vor?

Damit die Erreichung der Ziele in greifbare Nähe rückt gilt es, ins Handeln zu kommen. Und was hilft dabei besser, als konkrete erste Schritte? Welche Spuren möchte man im ersten Schnee des Jahres hinterlassen? Was möchte man im nächsten Jahresrückblick sehen und zum Jahresende noch einmal feiern?

Wer sich etwas Zeit für diesen persönlichen Rückblick nimmt, wird in seiner Reflexion bestimmt auch das ein oder andere erkennen, dass eine wirkliche Überraschung ist. Anbei der Link zur Vorlage. Wir wünschen viel Spaß!

 

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